Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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Jahrestagung DGHO, ÖGHO, SGH/SGMO - 2003: Berichte zu myeloproliferativen Syndromen


Molekulare Marker bei Myeloproliferativen Erkrankungen: vom Labor ans Krankenbett
Bei Ph(neg) myeloproliferativen Erkrankungen sind bisher zytogenetische Marker nicht etabliert worden. Nunmehr gelang der Nachweis einer PRV1-Gen-Überexpression in peripheren Neutrophilen bei Patienten mit Polycythämia vera. PRV1 konnte nicht bei CML, bei Rauchern oder sonstigen Patienten mit sekundärer Polyglobulie nachgewiesen werden. Zudem gelang mittels PRV1 bei klinischer essenzieller Thrombozythämie eine weitere Unterteilung in Patienten, die PRV1-positiv waren und spontan erythroide Kolonien bilden können, was ansonsten nur bei Polycythämia vera gelingt.

Abstract 200 |  H. Pahl |  Bericht vom: 14.10.2003  |  mehr...

Hinweisgebende chromosomale Veränderungen auf das myeloproliferative Syndrom
10 bis 15 % aller Patienten mit einer CML zeigten in der FISH 3 Farben Analyse eine Deletion des Chomosoms 9. Korreliert man diesen Befund zu den klinischen Daten, so haben diese Patienten eine signifikant kürzere Überlebenszeit. Insgesamt ist eine Deletion 9 in dieser Untersuchung der wesentliche Prognosefaktor.

Abstract 199 |  A. Green |  Bericht vom: 14.10.2003  |  mehr...

Risikoadaptierte Therapie der Polycythämia vera (Teil 1)
Das Risiko einer arteriellen oder venösen Thombose bei Partienten mit einer Polycythämia vera ist beträchtlich. Allerdings können aus retrospektiven Daten Risikogruppen eingeteilt werden. Patienten unter 60 Jahren und einer Thrombozytenzahl unter 1 Mio /mm3 haben ein niedriges Risiko. Patienten mit einem hohen Risiko (1638) und keiner unsicheren oder klaren Kontraindikation wurden mit Low Dose Aspirin behandelt. Im Beobachtungszeitraum von 3 Jahren ergab sich ein relatives Risiko von 1,67 an einem kardialen Ereignis zu sterben, was vergleichbar dem Risiko eines kardialen Todes in der GISSI-P-Studie ist (1.72). Das Risiko eines "Schlaganfalles" liegt bei 0,52 und damit deutlich besser, als in GISSI-P. Anhand einer multifaktoriellen Analyse wurden Therapiemöglichkeiten für die Niedrigrisiko- und die Hochrisikogruppe erstellt.

Abstract 198-Teil 1 |  T. Barbui |  Bericht vom: 10.10.2003  |  mehr...

Risikoadaptierte zytoreduktive Therapie der essenziellen Thrombozythämie und Polycythämia vera (Teil 2)
Das Hauptproblem der Thrombozythämie und der Polycythämia vera sind arterielle und auch venöse Thrombosen sowie Blutungsereignisse. Eine Einteilung der Patienten in Risikogruppen auf Grund historischer Daten zu den einzelnen Komplikationen macht Studien zur riskostratifizierten Therapie möglich. Die ELLAP-Studie und die PT1-Studie wird vorgestellt.

Abstract 198-Teil 2 |  T. Barbui |  Bericht vom: 10.10.2003  |  mehr...

DGHO, ÖGHO, SGH/SGMO Report 2003
Aktuelle Berichte von der Jah- restagung der DGHO, ÖGHO und SGH, SGMO 2003. Dieser Service wird gefördert durch:
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