Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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ASH-Berichte 2014 zu myelodysplastischen Syndromen (MDS)


Quantitative Analyse von patientenspezifischen genetischen Läsionen in primären und Xenograft-transplantierten myelodysplastischen Syndromen zeigt eine komplexe Hierarchie und eine subklonale Vielfältigkeit während der Krankheitsprogression
Oligoklonalität beim MDS kann durch quantitative Mutationsanalyse mittels Deep Sequencing festgestellt werden. Die Identifikation sogenannter "Founder Lesions" ist derzeit Gegenstand zahlreicher experimenteller Ansätze.

Abstract 4604  |  Johann-Christoph Jann  |  Bericht vom: 11.02.2015, von: W.-K. Hofmann  |  mehr...

Lenalidomid induziert Ubiquitinierung und Degradierung von CSNK1A1 beim MDS del(5q)
Del(5q)-Zellen haben durch den Verlust eines Allels nur eine Kopie des CSNK1A1-Gens. Durch die von Lenalidomid induzierte Ubiquitinierung von CSNK1A1 beim MDS del(5q) wird das klonale Zellwachstum unterdrückt, was die Effektivität der Substanz beim MDS del(5q) erklärt.

Abstract 4  |  Emma C. Fink  |  Bericht vom: 11.02.2015, von: W.-K. Hofmann  |  mehr...

Kombination von Clofarabin und niedrig dosisiertem Cytarabin zur Behandlung von Patienten mit nach demethylierenden Substanzen rezidiviertem oder refraktärem Hochrisiko-MDS
Clofarabin in Kombination mit Niedrigdosis-Cytarabin wirkt bei MDS-Patienten mit Rezidiv nach hypomethylierenden Substanzen.

Abstract 534  |  Elias Jabbour  |  Bericht vom: 22.12.2014, von: M. Wermke  |  mehr...

Erste Ergebnisse einer randomisierten Phase-II-Studie von SGI-110, einer neuen subkutan applizierbaren hypomethylierenden Substanz, an 102 Patienten mit Intermediär-/Hochrisiko-MDS oder Chronischer Myelomonozytärer Leukemie (CMML)
SGI-110, ein neues Decitabin-Dinukleotid mit längerer Halbwertszeit und subkutaner Applikation, zeigt biologische und klinische Wirksamkeit bei MDS und CMML.

Abstract 529  |  Guillermo Garcia-Manero  |  Bericht vom: 22.12.2014, von: M. Wermke  |  mehr...

ACE-536 steigert den Hämoglobinwert und reduziert die Transfusionsfrequenz bei MDS-Patienten mit niedrigem bzw. intermediärem Risiko - vorläufige Ergebnisse einer Phase-II-Studie
Luspatercept (ACE-536) führt bei Niedrigrisiko-MDS bei ca. 40% der Patienten zu einem klinisch relevanten Ansprechen.

Abstract 411  |  Uwe Platzbecker  |  Bericht vom: 22.12.2014, von: M. Wermke  |  mehr...