Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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ASH-Berichte 2014 zum multiplen Myelom


Die Auswirkungen der Qualität des Ansprechens auf das Überleben bei neu diagnostizierten Patienten mit multiplem Myelom, die für eine Transplantation nicht geeignet sind: Ergebnisse der FIRST-Studie
Diese Studie zeigte, dass eine Fortsetzung der Behandlung mit Lenalidomid und niedrig dosiertem Dexamethason nach dem besten Ansprechen auf die Therapie zu einer besseren Krankheitskontrolle und längerem progressionsfreien Überleben führt, wobei der Vorteil mit der Qualität des Ansprechens korreliert. Somit war der Vorteil bei Patienten mit kompletter Remission am größten.

Abstract 3458  |  Nizar J Bahlis  |  Bericht vom: 12.02.2015, von: H. Ludwig  |  mehr...

Vergleich der Effizienz einer autologen Doppel-Transplantation mit konventioneller Lenalidomid-basierter Chemotherapie bei neu diagnostizierten Patienten mit multiplen Myelom: Ergebnisse einer Analyse von zwei Phase-III-Studien
Eine Tandem-Transplantation mit Melphalan 200 mg/m2 führte im Vergleich zu einer Lenalidomid-basierten konventionellen Chemotherapie zu einer signifikanten Verbesserung der 4-Jahres-Rate an progressionsfreiem und Gesamtüberleben. Patienten mit günstigen Risikofaktoren sowie jenen, die nach Induktionstherapie eine sehr gute partielle Remission oder ein besseres Ansprechen erzielten, profitierten am meisten von der aggressiven Therapie, während bei den Hochrisiko-Patienten kein signifikanter Vorteil zu beobachten war.

Abstract 198  |  Francesca Gay  |  Bericht vom: 12.02.2015, von: H. Ludwig  |  mehr...

Bortezomib-Thalidomid-Dexamethason (VTD) ist der Kombination Bortezomib-Cyclophosphamid-Dexamethason (VCD) als Induktionstherapie für neu diagnostizierte Patienten mit multiplem Myelom, die für eine Transplantation geeignet sind, signifikant überlegen
Die Induktionstherapie mit VTD führt im Vergleich mit VCD zu signifikant höheren Raten an kompletten und sehr guten partiellen oder besseren Remissionen bei vergleichbarer Toleranz.

Abstract 197  |  Michele Cavo  |  Bericht vom: 12.02.2015, von: H. Ludwig  |  mehr...

Ergebnisse bei den älteren Patienten der STRATUS-Studie (MM-010): eine einarmige, Phase-3b-Studie mit Pomalidomid und niedrig dosiertem Dexamethason bei Patienten mit refraktärem oder rezidiviertem/refraktärem multiplen Myelom
Pomalidomid mit niedrig dosiertem Dexamethason führte bei Patienten mit umfangreich vorbehandeltem multiplen Myelom zu Ansprechraten von 32-38%. Die Dauer des Ansprechens lag zwischen 5,1 und 6,8 Monaten. Das mediane progressionsfreie Überleben und das mediane Gesamtüberleben waren in allen Altersgruppen vergleichbar (4,0-4,9 Monate bzw. 10,6-11,5 Monate). Die häufigsten Nebenwirkungen Grad 3-4 waren Neutropenie, Anämie, Thrombozytopenie und Lungenentzündung in allen Altersgruppen.

Abstract 4770  |  Antonio Palumbo  |  Bericht vom: 10.02.2015, von: H. Ludwig  |  mehr...

Sicherheit und Wirksamkeit von Daratumumab mit Lenalidomid und Dexamethason bei Patienten mit rezidivierendem oder rezidivierendem/refraktärem multiplem Myelom
In vorklinischen Studien führte die Kombination von Daratumumab mit Lenalidomid und Dexamethason zu einer verstärkten Apoptose von Myelomzelllinien in vitro. In der vorliegenden Studie wurden Sicherheit, Pharmakokinetik und Wirksamkeit von Daratumumab mit Lenalidomid und niedrig dosiertem Dexamethason bei Patienten mit rezidivierendem oder rezidivierendem/refraktärem multiplen Myelom untersucht.

Abstract 84  |  Torben Plesner  |  Bericht vom: 10.02.2015, von: H. Ludwig  |  mehr...

Carfilzomib, Lenalidomid und Dexamethason im Vergleich zu Lenalidomid und Dexamethason bei Patienten mit rezidivierendem multiplen Myelom: Zwischenergebnisse von ASPIRE, einer randomisierten, offenen, multizentrischen Phase-3-Studie
Die Kombination mit Carfilzomib, Lenalidomid und Dexamethason führte bei Patienten mit rezidivierendem multiplen Myelom zu einer signifikanten Erhöhung der Ansprechrate und zu einer klinisch bedeutsamen Verbesserung des progressionsfreien Überlebens im Vergleich zu Lenalidomid und Dexamethason. Die Kombinationstherapie mit Carfilzomib zeigte ein akzeptables Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil und stellt eine potentielle neue Standardbehandlung dar.

Abstract 79  *Highlight*  |  A. Keith Stewart  |  Bericht vom: 10.02.2015, von: H. Ludwig  |  mehr...