Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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ASH-Berichte 2014 zur akuten myeloischen Leukämie


Zwischenanalyse der Phase-I-Studie von SGN-CD33A bei Patienten mit einer CD33-positiven akuten myeloischen Leukämie
Der SGN-CD33A-Antikörper wird gut toleriert, Nebenwirkungen sind kontrollierbar. Objektives Ansprechen, inklusive Erreichen kompletter Remissionen bei Patienten mit ungünstigem Risikoprofil (medianes Alter 75 Jahre, hauptsächlich intermediäres und ungünstiges zytogenetisches Risiko, in 45% zugrundeliegende Myelodysplasie) sowie die ambulant durchführbare Therapie sind vielversprechend. Die Rekrutierung der Studie wird fortgesetzt, mit dem Ziel, die optimale Dosierung und das optimale Behandlungsschema zu definieren.

Abstract 623  |  Eytan M. Stein  |  Bericht vom: 29.12.2014, von: S. Kayser  |  mehr...

AG-221, ein oraler, selektiver, potenter Inhibitor von mutiertem, metabolischen IDH2-Enzym, induziert dauerhafte Remissionen in einer Phase-I-Studie bei Patienten mit IDH2-Mutationen bei fortgeschrittenen hämatologischen Malignomen
AG-221 ist gut tolerabel, zeigt bislang ein günstiges Nebenwirkungsprofil (hauptsächlich Grad I-II). Trigger für Differenzierung leukämischer Blasten. Objektives und dauerhaftes Ansprechen, inklusive kompletter Remission. Weitere Evaluation von AG-221 in klinischen Studien gerechtfertigt.

Abstract 115  |  Eytan M. Stein  |  Bericht vom: 27.12.2014, von: S. Kayser  |  mehr...

Molekulare Detektion der minimalen Resterkrankung ist der wichtigste prognostische Faktor unabhängig von der klonalen Architektur bei NPM1-mutierter akuter myeloischer Leukämie
NPM1 ist ein stabiler Marker zum Nachweis einer minimaler Resterkrankung. Die quantitative RT-qPCR detektiert eine NPM1-Mutation mit hoher Genauigkeit und sollte daher in die Routineverlaufsuntersuchung bei AML mit NPM1-Mutation aufgenommen werden.

Abstract 70  |  Adam Ivey  |  Bericht vom: 27.12.2014, von: S. Kayser  |  mehr...

Sorafenib versus Placebo in Kombination zur Standardtherapie bei jüngeren Patienten mit neu diagnostizierter akuter myeloischer Leukämie: Ergebnisse von 267 Patienten, die in der randomisierten, placebokontrollierten SAL-SORAML-Studie behandelt wurden
Sorafenib-Gabe zusätzlich zur Standardtherapie ist bei jüngeren AML-Patienten durchführbar und besitzt einen antileukämischen Effekt. Höhere Inzidenz von Infektionen und Blutungsereignissen im Sorafenib-Arm im Vergleich zum Placebo-Arm. Kein Unterschied im Gesamtüberleben, jedoch längeres ereignis- und rezidivfreies Überleben in der Sorafenib-Gruppe.

Abstract 6  |  Christoph Röllig  |  Bericht vom: 27.12.2014, von: S. Kayser  |  mehr...