Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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ASH-Berichte 2011 zu myelodysplastischen Syndromen (MDS)


Zytogenetische klonale Evolution beim MDS ist mit einer Progression des Karyotyps hin zu höherem IPSS-Risiko verbunden
Die sequenzielle Untersuchung der zytogenetischen Veränderungen beim MDS zeigt, dass die klonale Evolution mit einer Zunahme der Komplexizität und damit des IPSS-Risikos des Karyotypes verbunden ist.

Abstract 968  |  Claudia Haferlach  |  Bericht vom: 20.12.2011, von: W.-K. Hofmann  |  mehr...

Hämatopoetische Stammzellen sind die Ausgangszellen für die myelodysplastischen Syndrome
Die Analyse von hochaufgereinigten hämatopoetischen Stammzellen von Patienten mit Niedrig-Risiko-MDS zeigt zum einen, dass diese krankheitsspezifische zytogenetische und molekulare Veränderungen haben, zum anderen aber nicht den gesamten Anteil der hämatopoetischen Stammzellen im Knochenmark von MDS-Patienten ausmachen. Es existiert offensichtlich ein Nebeneinander von normalen und MDS-Stammzellen.

Abstract 789  |  Christopher Y. Park  |  Bericht vom: 20.12.2011, von: W.-K. Hofmann  |  mehr...

5-Azacytidin eradiziert regulatorische T-Zellen bei Patienten mit MDS
Die Behandlung mit 5-Azacytidin von Patienten mit Int-2- und High-Risk-MDS führt zu einer Reduktion der regulatorischen T-Zellen im peripheren Blut.

Abstract 787  |  Benedetta Costantini  |  Bericht vom: 20.12.2011, von: W.-K. Hofmann  |  mehr...

Erworbene Mutationen im Splicing-System: Neuer pathophysiologischer Defekt bei myeloischen Erkrankungen
Durch Hochdurchsatz-Verfahren ist es gelungen, eine völlig neue und bisher unbekannte Art von Mutationen im Prozess des RNA-Splicings beim MDS zu entdecken und zu charakterisieren.

Abstract 271  |  Hideki Makishima  |  Bericht vom: 20.12.2011, von: W.-K. Hofmann  |  mehr...

Behandlung mit Lenalidomid bei Patienten mit 5q- Syndrom ist nicht mit einer erhöhten Inzidenz von AML verbunden
Die Meta-Analyse aller bisher verfügbaren Daten aus verschiedenen klinischen Studien mit Lenalidomid bei MDS 5q- verglichen mit historischen Kontrollen (unbehandelte 5q- Patienten) ergibt keinen Hinweis auf eine erhöhte Transformationsrate zur AML.

Abstract 119  |  Andrea Kündgen  |  Bericht vom: 20.12.2011, von: W.-K. Hofmann  |  mehr...

Somatische Mutationen im SF3B1-Gen, ein Mitglied des RNA-Splicingweges, bei Patienten mit Myelodysplastischem Syndrom mit Ringsideroblasten
Mittels Hochdurchsatz-Verfahren wurde eine neue und für die Dysplasie der Erythropoese vermutlich bedeutsame Mutation im SF3B1-Gen bei Patienten mit MDS mit Ringsideroblasten entdeckt.

Abstract 3  *Highlight*  |  Luca Malcovati  |  Bericht vom: 20.12.2011, von: W.-K. Hofmann  |  mehr...

Behandlung mit Romiplostim von Low- oder Intermediate-1(Int-1)-MDS-Patienten: Ergebnisse einer randomisierten, placebokontrollierten Studie
Romiplostim senkt die Transfusionsrate für Thrombozyten, Blutungsrate und führt zu einem Anstieg der Thrombozyten bei etwa einem Drittel der Patienten mit MDS low/int-1. Es kommt aber auch bei einem Teil (15%) der Patienten (insbesondere RAEB) zu einem transienten Anstieg der Blasten. Außerdem kam es vermehrt zu AML-Übergängen besonders bei RAEB-Patienten. Aus Sicherheitsgründen wurde die Studie deshalb vor Ende der Rekrutierung geschlossen.

Abstract 117  |  A. Giagounidis  |  Bericht vom: 13.12.2011, von: U. Platzbecker  |  mehr...

Deutsches MDS-Forum 2010, Göttingen, 2010. ONKODIN-Publikation der Vorträge in Bild und Ton [Mehr]