Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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ASH-Berichte 2008 zu Non-Hodgkin-Lymphomen (follikuläre und Mantelzell-Lymphom)


Frühe Konsolidierung mit einer myeloablativen Radio-Chemotherapie und autologer Stammzelltransplantation in erster Remission bei Patienten mit Mantelzell-Lymphomen: Langzeitergebnisse einer randomisierten Phase-III-Studie.
Bei jüngeren Patienten unter 65 Jahren verbessert eine primäre Hochdosis-Chemotherapie mit autologer Stammzelltransplantation die Ansprechdauer signifikant gegenüber einer CHOP-Chemotherapie. Weitere Studien mit Rituximab-haltigen Therapien werden zeigen, ob die Ergebnisse weiter verbessert werden können.

Abstract 769  |  Martin H. Dreyling |  Bericht vom: 09.02.2009, von: W. Brugger |  mehr...

VcR-CVAD produziert hohe komplette Remissionsraten bei Patienten mit unbehandelten Mantelzell-Lymphomen: eine Phase-II-Studie des "Wisconsin Oncology Networks"
Die Implementation von Bortezomib in das modifizierte R-HyperCVAD-Protkoll ermöglicht hohe komplette Remissionsraten bei Patienten mit unbehandelten Mantelzell-Lymphomen. Die Patienten müssen bezüglich des Auftretens von schweren Polyneuropathien gut überwacht werden. Diese ermutigenden Daten sollen in einer kooperativen Studie bestätigt werden.

Abstract 265  |  Brad Kahl |  Bericht vom: 09.02.2009, von: W. Brugger |  mehr...

Bestätigung der Sicherheit und Effizienz einer Lenalidomid-Monotherapie bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Mantelzell-Lymphom: Resultate einer internationalen Studie (NHL-003)
Eine Monotherapie mit Lenalidomid (25 mg, Tag 1-21, Wdh. Tag 28) kann bei stark vorbehandelten Patienten mit refraktären oder rezidivierten Mantelzell-Lymphomen ein objektives Ansprechen in 41% und eine Stabilisierung der Erkrankung in 26% erzielen. Die Nebenwirkungen Grad 3/4 waren akzeptabel und im Wesentlichen auf eine Suppression der Hämatopoese beschränkt (Neutropenie 51%, Thrombopenie 25%).

Abstract 262  |  Pier Luigi Zinzani |  Bericht vom: 09.02.2009, von: W. Brugger |  mehr...

Bendamustin plus Rituximab versus CHOP plus Rituximab in der Erstlinientherapie von Patienten mit follikulären, indolenten und Mantelzell-Lymphomen - Zweite Interimsanalyse einer randomisierten Phase-III-Studie - NHL1-2003 der StiL (Studiengruppe indolenter Lymphome, Deutschland)
Die zweite Interimsanalyse basierend auf 462 randomisierten Patienten zeigt, dass Bendamustin plus Rituximab im Vergleich zu CHOP plus Rituximab hinsichtlich der Wirksamkeit weiterhin ebenbürtig ist. Das primäre Studienziel, eine Differenz von weniger als 10% zwischen den beiden Regimen in Bezug auf das progressionsfreie Überleben (PFS) nach 3 Jahren, konnte noch nicht ausgewertet werden. Die Kombination Bendamustin plus Rituximab weist aber ohne Alopezie und mit weniger Infektionen ein günstigeres Nebenwirkungsprofil auf.

Abstract 2596  |  Mathias J. Rummel |  Bericht vom: 12.01.2009, von: H. Link |  mehr...

Verlängerte Nachbeobachtung der internationalen randomisierten Phase-III-"First-Line-Indolent"-Studie (FIT) zeigt dauerhaften Benefit von 90Y-Ibritumomab-Tiuxetan-Konsolidierung in erster Remission bei fortgeschrittenem Stadium follikulären Non-Hodgkin Lymphoms
Das mediane progressionsfreie Überleben der Patienten hat sich mit einem zusätzlichen Follow-up-Jahr noch einmal verbessert. Keine unerwarteten Toxizitäten. Vergleichbares Ansprechen auf eine Zweitlinientherapie.

Abstract 2002  |  Franck Morschhauser |  Bericht vom: 20.12.2008, von: H. Link |  mehr...

Phase-II-Studie mit verkürzter CHOP-Rituximab-Gabe gefolgt von 90Y-Ibritumomab-Tiuxetan als Erstlinienbehandlung von follikulärem Lymphom: Ein Update und Erweiterung vorausgehender Ergebnisse auf Prädiktoren eines Rezidivs
Bei einer medianen Nachbeobachtung von 27,1 Monaten wird eine Rate von 73% andauernden kompletten Remissionen (CR ) erreicht. Eine Knochenmarkbeteiligung und ein positiver Rest im PET nach 3x CHOP-R sind Prädiktoren eines frühen Rezidivs.

Abstract 2001  |  Rachel C. Jankowitz |  Bericht vom: 20.12.2008, von: H. Link |  mehr...