Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
SitemapSitemap  


ASH-Berichte 2007 zum Multiplen Myelom


Randomisierter Vergleich von modifizierter Ganzkörperbestrahlung, Busulphan und Cyclosphosphamid mit Tandem-Hochdosis-Melphalan bei Patienten mit neu diagnostiziertem multiplen Myelom
Die "Deutsche Studiengruppe Multiples Myelom" zeigte in einer randomisierten Studie, dass ein Zyklus einer intensivierten Hochdosis-(HD-)therapie zu einem identischen ereignisfreien Überleben wie zwei Zyklen HD-Melphalan führt.

Abstract 728  |  Stefan Knop |  Bericht vom: 21.12.2007, von: H. Link |  mehr...

Lenalidomid hebt die negative prognostische Bedeutung der chromosomalen Aberrationen del(13q) und t(4;14), nicht aber diejenige der Aberration del(17p) beim multiplen Myelom auf
Patienten mit de(13q) und t(4;14) haben unter Lenalidomid-Therapie keine schlechtere Prognose als Patienten ohne diese zytogenetischen Veränderungen. Die schlechtere Prognose bei del(17p) bleibt hiervon weitgehend unberührt.

Abstract 3597  |  Nizar J. Bahlis |  Bericht vom: 20.12.2007, von: S. Knop |  mehr...

Lenalidomid und hochdosiertes Dexamethason sind hochdosiertem Dexamethason allein in der Behandlung des neu diagnostizierten multiplen Myeloms überlegen - Ergebnisse der randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten Studie S0232 der SWOG-Gruppe
Lenalidomid und Dexamethason (Dex) zeigt eine höhere Ansprechrate bei Myelom-Erstdiagnose als Dex mono. Die 1-Jahres-Überlebensrate war zwischen den Armen nicht unterschiedlich (90%). Infektionen, Thromboembolien und hämatolog. Toxizität waren häufig

Abstract 77  |  Jeffrey A. Zonder |  Bericht vom: 20.12.2007, von: S. Knop |  mehr...

Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Multiplen Myelom, die durch eine Therapie mit Lenalidomid/Dexamethason eine komplette Remission oder eine sehr gute Teilremission erreichen, haben eine Verlängerung des progressionsfreien Intervalls gegenüber Patienten, die eine partielle Remission erreichen.
Für Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Multiplem Myelom resultiert das Erreichen eines Ansprechens mit mindestens einer sehr guten Teilremission zu einer Verlängerung des progressionsfreien Intervalls unabhängig von der Anzahl der Vortherapien. Diese Verbesserung des Ansprechens zeigt sich auf in einem Trend zu einem besseren Gesamtüberleben, welcher aber zum Zeitpunkt der Auswertung keine statistische Signifikanz aufweist.

Abstract 3598  |  Jean-Luc Harousseau |  Bericht vom: 20.12.2007, von: U. Klein |  mehr...

Randomisierte Studie mit Lenalidomid plus hoch dosiertem Dexamethason (RD) versus Lenalidomid plus niedrig dosiertem Dexamethason (Rd) bei neudiagnostizierten Patienten mit multiplem Myelom. Koordiniert von der ECOG (Eastern Cooperative Oncology Group)
Bei Patienten mit neudiagnostiziertem Myelom sind die Ansprechraten auf niedrig-dosiertes Dexamethason (Rd) geringer als auf hochdosiertes Dexamethason (RD). Es findet sich aber ein besseres Gesamtüberleben (OS) mit Rd gegenüber RD nach 12 und 24 Monaten. Progress der Erkrankung und Toxizität trugen zur höheren Todesrate im RD-Arm bei.

Abstract 74  |  S. Vincent Rajkumar |  Bericht vom: 17.12.2007, von: U. Klein |  mehr...

Effektivität und Toxizität des RAD-Regims (Lenalidomid, Adriamycin, Dexamethason) bei rezidivierten und refraktären Multiplen Myelomen. Eine Phase-I/II-Studie der Deutschen Studiengrppe Multiples Myelom
Eine Chemotherapie nach dem RAD-Schema ist aufgrund guter Ansprechraten und vertretbarer Toxizität eine mögliche Kombinationstherapie zur Behandlung von Patienten mit rezidiviertem/refraktärem Multiplen Myelomen.

Abstract 2716  |  Stefan Knop |  Bericht vom: 14.12.2007, von: U. Klein |  mehr...

Eine Dosisreduktion von Dexamethason bei Patienten mit rezidiviertem/refraktärem Multiplem Myelom und Therapie mit Lenalidomid/Dexamethason scheint zu einer besseren Effizienz und einer verbesserten Verträglichkeit zu führen (MM009/MM010-Subgruppenanalyse)
Eine Subgruppenanalyse der beiden randomisierten Phase-III-Studien zeigt, dass eine Dexamethason-Dosisreduktion in Kombination mit Lenalidomid bei Patienten mit refraktärem oder rezdiviertem Myelom bei guter Verträglichkeit und weniger Nebenwirkungen zu verbesserten Ansprechraten führt.

Abstract 2712  |  Jesus F. San Miguel |  Bericht vom: 14.12.2007, von: U. Klein |  mehr...