Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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ASH-Berichte 2007 zur akuten myeloischen Leukämie


Umfassende Risikofaktor-Analyse bei 939 erwachsenen AML-Patienten, die eine risikostratifizierte Postremissionstherapie erhalten: Ergebnisse der prospektiven AML-96-Studie der "Deutschen Studieninitiative Leukämie" (DSIL)
Die Deutsche Studieninitiative Leukämie (DSIL) hat unabhängige Risikofaktoren für die Prognose identifiziert.

Abstract 1847  |  Gerhard Ehninger |  Bericht vom: 13.02.2008, von: H. Link |  mehr...

Vergleichbare Resultate nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation von gematchten Fremd- und Geschwisterspendern bei älteren Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) - Ergebnisse einer retrospektiven Analyse bei 368 Patienten
Bei älteren AML-Patienten >50 Jahren ist die allogene Stammzelltransplantation (SZT) von gematchten Fremdspendern der SZT von Geschwisterspendern in Bezug auf das Überleben zumindest ebenbürtig.

Abstract 172  *Highlight* |  Johannes Schetelig |  Bericht vom: 16.01.2008, von: W. Herr |  mehr...

Verwandte versus unverwandte Spendertransplantation für die akute myeloische Leukämie (AML) mit Hochrisiko in erster kompletter Remission (CR1)
Hochrisiko-AML-Patienten <60 Jahren in erster kompletter Remission profitieren von der allogenen Stammzelltransplantation (SZT), wobei die Ergebnisse mit unverwandten Spendern denen mit verwandten Spendern zumindest äquivalent sind.

Abstract 169  *Highlight* |  Joachim Kienast |  Bericht vom: 16.01.2008, von: W. Herr |  mehr...

Phase-I-Studie zu Sorafenib bei Patienten mit rezidivierter/refraktärer akuter myeloischer Leukämie oder Hochrisiko-MDS
Diese Studie zeigt, dass Sorafenib als "singe agent" gut vertragen wird und bei vorliegender FLT3-ITD-Mutation zumindest bei einem Patienten eine komplette Remission induziert hat. Darüber hinaus konnte bei der Mehrzahl der Patienten mit FLT3-ITD-Mutation ein antiproliferativer Effekt im Median von 42 Tagen induziert werden.

Abstract 893  |  John Delmonte Jr. |  Bericht vom: 14.12.2007, von: R.F. Schlenk, S. Kayser |  mehr...

Hohe Prävalenz der FLT3-ITD-Mutationen ist bei der AML mit t(6;9)(p23;q34) mit schlechter Prognose assoziiert: Internationale Metaanalyse
Akute myeloische Leukämien, definiert durch seltene chromosomale Aberrationen wie der t(6;9)(p23;q34), lassen sich nur durch internationale Kooperation untersuchen. Die prognostische sehr ungünstige Bedeutung der kooperierenden FLT3-ITD bei dieser Patientengruppe unterstreicht die Notwendigkeit neuer Therapieansätze mit Thyrosinkinaseinhibitoren.

Abstract 761  |  Christian Thiede |  Bericht vom: 14.12.2007, von: R.F. Schlenk, S. Kayser |  mehr...

Evaluation des prospektiven Nachweises von PML-RARA und RARA-PML Fusionstranskripten mit Hilfe der RQ-PCR, um die präemptive Therapie mit Arsentrioxid bei Patienten mit akuter Promyelozytenleukämie (APL) im Rahmen der MRC-AML-15-Studie zu steuern
Die Rate an hämatologischen Rezidiven lässt sich durch die sequenzielle Messung mittels RQ-PCR (Quantitative Realtime-PCR) von PML-RARA und RARA-PML verringern und eröffnet die Möglichkeit der präemptiven Therapie, welcher der Therapie im hämatologischen Rezidiv deutlich überlegen ist.

Abstract 541  |  David J. Grimwade |  Bericht vom: 14.12.2007, von: R.F. Schlenk, S. Kayser |  mehr...